Kindle – Die Bib in der Tasche

By webzeit

Spiegel Ausgabe 27 – Sparte Computer – Bibliotek in der Handtasche

Der Artikel zusammengefasst

*kindle ist ein Lesegerät für eBooks
*Amazon verkauft Kindle in USA mit verblüffenden Erfolg
*bisherige Lesegeräte floppten
*Gerät kostet ca 360$
*Kindle – Bedienung ist technische relativ simpel
*so wie Jugendliche 10000 Songs auf Ipod transportieren kann mann mit Kindle 200 Bücher mit sich führen und lesen
*ein Buch kostet 9.00$
*Amazon verkaufte 2008 bereits 500.000 Geräte (Schätzung „Publishers Lunch“)
*US Buchverlage berichten von sprunghaftem Anstieg der E-Book Verkäufe
*Zitat „Herzschmerz braucht Taschentücher kein Druckpapier“
*Zitat „Manche bedrängten Verlage sehen das mobile Lesegerät schon als potentiellen Erlöser“
*Kindl User kauft 2,6 mal soviele Bücher wie zuvor, weil einkaufen so einfach ist

Der Spiegelreporter hat seine Seite da mit allerhand Fakten vollgepackt und auch einige euphorische Kommentare aus der Branche zugefügt, alles in allem ein sehr positiver Artikel in dem wirklich gut die Zuversicht der Branche zum Ausdruck kommt, solche eine Euphorie hab ich vom Spiegel nicht erwartet. Beim Lesen stellten sich mir nämlich einige interessante Fragen die im Artikel unbeantwortet blieben.

So zum Beispiel wie Amazon seine Ebooks schützen will bzw. wie Amazon es verhindern will das User das kindl, über die integrierte USB 2.0 Schnittstelle, mit illegal geladenen Ebooks füttern können. Das Teil hat nen Linux als OS da geht einiges zu basteln.
Und mal ehrlich im Artikel wird angesprochen, dass es viele Jugendlich gibt die 10.000 Musiktitel mit sich rumtragen. Wo diese Jugendlichen diese Titel her haben wissen wir alle und genau da wird es auch die eBooks geben. Wer kann sich schon mit 18 Jahren, 10.000 iTunes Titel leisten bzw. wer will das?
Nochdazu kommt das man sich alle guten Bücher die man schon im Regal hat erneut kaufen müsste, wer will das? Eine Audio CD kann/darf man mittlerweile umwandeln wie geht das mit einem Stück Papier?

Papier! Gutes Stichwort! Was passiert mit der Buchdruckbranche? Wenn es mehr ebook Leser gibt, wird es wohl auch bald ein paar weniger Analog Buch Leser geben. Wie wird die Druckbranche darauf wohl reagieren? Der Umwelt wird es auf jeden Fall wesentlich besser gehen, denn da wo weniger Papier bedruckt wird, werden auch weniger Bäume gefällt. Aber Stop hier gibt der Artikel schon einen versteckten Hinweis auf eine Umlagerung der Resourcen „Herzschmerz braucht Taschentücher kein Druckpapier“ also dann Taschentücher für Alle!

Und ich freue mich doch auf das Kindle. Sobald es eingeführt ist und das Verlagswesen auf dieses Medium ausgerichtet ist, wird über diesen „PDF Player“ jedes Buch der Welt in jeder Sprache lesbar und über Amazon und Konsorten auch auffindbar sein und das schnell, einfach und „billig“!

Man darf sicher gespannt sein, wie sich das Gerät in Zukunft entwickeln wird, in Deutschland soll er noch dieses Jahr erhältlich sein, ach ja Apple will auch einen bauen, den setzte ich dann direkt auch meine Amazonwunschliste.

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3 Antworten zu „Kindle – Die Bib in der Tasche“

  1. Durchbruch für Amazons Kindle (mal wieder) erwartet | freshzweinull +++ sagt:

    [...] sfgate.com, webzeit.wordpress.com, [...]

  2. Blog über Amazon Kindle und Ebooks» Blogarchiv » Amazon Kindle kommt im Herbst nach Deutschland sagt:

    [...] darauf warten, seit November 2007 ist der Amazon Kindle nämlich schon in Amerika erhältlich für stolze 359 Dollar. Kein Wunder das auch wir bald in den Genuß des Ebookreaders kommen werden, so sind doch die [...]

  3. Amazon Kindle kommt im Herbst nach Deutschland « EReader Blog sagt:

    [...] darauf warten, seit November 2007 ist der Amazon Kindle nämlich schon in Amerika erhältlich für stolze 359 Dollar. Kein Wunder das auch wir bald in den Genuß des Ebookreaders kommen werden, so sind doch die [...]

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